| Lindenmuseum: "Der lange Weg der Türken" |
28.08.2003
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Lindenmuseum: "Der lange Weg der Türken"
Die neue Sonderausstellung des Linden-Museums Stuttgart ab dem 13. September präsentiert die Entwicklung der türkischen Kultur vom 6. Jh. n. Chr. bis in die Moderne. Sie zeigt, wie sich die soziokulturelle und religiöse Vielfalt der Türkei aus einer langen Tradition des Austausches unterschiedlichster Völker entwickelte. Mit erstrangigen Ausstellungsstücken, wie Metallarbeiten und Waffen, Fayencen, Kalligrafien und Brokatstoffen, werden bedeutende türkische Dynastien bis zur heutigen Republik Türkei vorgestellt. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der spätosmanischen Alltagskultur. Die Tradition des Hamam wird ebenso dokumentiert wie religiöse Bräuche oder die Grabkultur. Die Ausstellung stellt aber auch humorvolle Aspekte des türkischen Alltagslebens vor, etwa das Karagöz-Schattentheater.
Quelle: Stuttgarter Stadtanzeiger
Weitere Informationen: Lindenmuseum |
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| Süßes Geheimnis aus Istanbul |
21.08.2003
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KASSEL. Drei Tage Istanbul. Aufregung, Herzklopfen, weiche Knie. Dann strenge Blicke beim türkischen Zoll und beim deutschen. Und alles für eine Biskuitrolle. Nicht irgendeine. Sondern eine türkische Biskuitrolle - in Deutschland nicht zu bekommen und in der Türkei nur selten. Dafür aber bald in Kassel. Die Süßspeise wird Teil eines Kunstprojektes sein, integriert in die Ausstellung „In den Schluchten des Balkan“ im Fridericianum.
„Angefangen hat alles mit einem Telefonat“, erzählt Mario Schmidt, Inhaber des Café Hahn in der Herkulesstraße, Vorderer Westen. Am anderen Ende der Leitung war Birgit Eusterschulte, Mitglied der Kuratoren-Werkstatt im Fridericianum. Ob Schmidt interessiert sei, während der Ausstellung einen speziellen türkischen Kuchen anzubieten? „Wer macht den Kuchen?“, wollte der gelernte Bäcker wissen. „Na, Sie.“ „Nee, ich kann überhaupt keinen türkischen Kuchen.“
Jetzt schon. Denn um das süße Geheimrezept zu bekommen, reiste der 39-Jährige auf Einladung der Ausstellungsorganisatoren nach Istanbul. Empfangen wurde er dort von Ayse Erkmen, die sich mit dem Kuchen-Projekt als eine von 88 Künstlerinnen und Künstlern an der Ausstellung in Kassel beteiligt. Sie fühlt sich durch den Geschmack dieser seltenen Biskuitrolle an ihre Kindheit in der Türkei erinnert, will deshalb mit ihrem Projekt das Rezept mit Leben, besser: mit Teig füllen. Selbst backen kann sie nicht, weil sie nur unregelmäßig in Kassel sein wird.
„Eine wundervolle Person“, sagt Schmidt. Und eine ereignisreiche Reise: „Das war der Hammer. In den drei Tagen in Istanbul habe ich so viel erlebt, dass ich dachte, die Welt stürzt auf mich ein.“ Dann erzählt er vom alten Hotel, roten Marmor, 20er-Jahre-Atmosphäre, von Seitenstraßen, gastfreundlichen Menschen, urigen Cafés. Und von Balkanik, der türkischen Biskuitrolle. Beinahe hätte Mario Schmidt jedoch ohne das Rezept wieder abreisen müssen. Die beiden Konditoreien in Istanbul, die den Kuchen backen, wollten ihr Geheimnis nicht preisgeben - zunächst. Ein Konditor machte dann aber doch eine Ausnahme.
„Es war wie eine Fernsehsendung“, beschreibt Schmidt die Szene. Auf einem silbernen Tisch wurden Zutaten aufgefahren, Teig und eine Creme gerührt. Ein Mitarbeiter hielt alles auf Film fest. Dann der große Moment für den Kasseler: Er durfte den Kuchen probieren. „Ein sehr, sehr leichter, gut bekömmlicher Kuchen, der nicht zu süß ist.“ Genauer: Eine Schokoladen-Biskuitrolle, gefüllt mit einer Schokocreme und kandierten Früchten. Das Wichtigste sei eine weiße Creme, „das Hirn des Kuchens“. Mehr verrät Mario Schmidt nicht.
Und die Zutaten dafür, inklusive der kandierten Früchte, brachte er aus Istanbul mit, in Metallkanistern. „Die kriegste nie durch den Zoll“, hatte er geglaubt, es dann aber doch geschafft. Mit zitternden Knien, aus Angst, die Beamten könnten die Kanister für Bomben halten. Die Aufregung habe sich aber gelohnt. Denn in Deutschland seien die Zutaten nicht zu kaufen. Nur in der Türkei und in Belgien.
Zu bekommen sein wird die Biskuitrolle ab 30. August während der Ausstellung im Fridericianum und im Café Hahn. Dort will sie Schmidt auch anschließend nicht von der Karte nehmen.
Quelle: HNA Online |
| Bulgarien und Türkei beliebt wie nie |
21.08.2003
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F wie Fernweh - Reisebüros haben Hochkonjunktur - All-inclusive-Angebote als Reiseform der Zukunft
Muscheln im Sand - Spielzeug für Wellen, für Kinderhände und für Erwachsene auch. Muscheln im Sand - beliebtes Souvenir, sie erzählen vom Urlaub am Meer." Mit der Sommerzeit ist es wieder da, das von dem Dichter Hans Brunner beschriebene Fernweh, das von den Menschen Besitz ergreift und sie hin zu Sonne, Sand und Meer zieht. Und auch wenn der Reiseboom angesichts der politischen Weltlage nicht mehr ganz so ungebrochen scheint, haben die Reisebüros in diesen Wochen dennoch Hochkonjunktur.
Übten sich viele Reiselustige Anfang des Jahres wegen der unsicheren politischen Lage und dem drohendes Irakkrieges noch in Zurückhaltung, so entschlossen sie sich zum Sommerbeginn doch noch zu einer Reise in den Süden. "So günstig wie möglich, aber dennoch anspruchsvoll", nennt Reiseverkehrskauffrau Bianca Dörflinger vom Rheinfelder First Reisebüro Seilnacht die Wünsche ihrer Kunden. Sehr gefragt seien die Türkei und Bulgarien. Wobei das letzt genannte Urlaubsziel mittlerweile nur noch schwer zu erreichen ist, denn die Flüge sind so gut wie ausgebucht.
Weil Bulgarien im Verhältnis zu anderen Reisezielen unheimlich günstig liegt. "Das Bier gibt's für weniger als einen Euro", nennt Bianca Dörflinger nur ein Beispiel. Begehrt seien vor allem all-inclusive-Angebote, denn man wisse von vorne herein, was der Urlaub kostet. Auch Nord- und Ostsee seien heiß begehrte Ziele, obwohl die Preise vergleichsmäßig hoch liegen.
Gemieden werden dagegen Indonesien und Asien und immer gleich beliebt seien Urlaubshochburgen wie Mallorca. Als absolut "In" bezeichnet auch Andreas Kirchgaesser von "Mobil Reisen" in Rheinfelden die Urlaubsziele Bulgarien und Türkei. "Tunesien weniger, das haben die Leute Vorbehalte", sagt er. Für ihn persönlich ist das nordafrikanische Land allerdings nicht weniger unsicher als etwa Spanien oder England. "Die Aktualität des Terrors zieht sich dort seit Jahrzehnten hin", verweist er auf ETA und IRA und empfindet es als Paradoxum, dass die Leute da keine Bedenken haben. "All inclusive" ist für den Reiseverkehrskaufmann die Urlaubsform der Zukunft. "Das ermöglicht eine sehr genaue Urlaubskalkulation und ist gerade für Familien mit Kindern unverzichtbar."
Er bestätigt ebenso wie Bianca Dörflinger, dass es in dieser Saison sehr wenige Last-Minute-Angebote gebe. "Die Veranstalter haben ihre Kapazitäten aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus um 20 bis 30 Prozent reduziert", weiß Kirchgaesser. Der Trend gehe eindeutig zu den so genannten Frühbucher-Angeboten. "Dabei können gerade Familien mit enormen Preisvorteilen rechnen", sagt er.
Das sieht auch Uta Sander vom Reisebüro Bürgin in Grenzach-Wyhlen so. "Last Minute ist ganz schön rar und relativ teuer", erzählt sie. Die Veranstalter wollen davon wegkommen, weil das ein Minusgeschäft sei, und locken stattdessen mit Frühbucherrabatten. Zudem hätten sie heuer mit einem Rückgang gerechnet und daher insgesamt weniger Plätze gebucht. Uta Sander ist seit über 15 Jahren als Reiseverkehrskauffrau tätig und schätzt an ihrer Arbeit ganz besonders den Kontakt mit den Kunden. Aber auch die Möglichkeit, ab und an auf eine Inforeise zu gehen und so Land und Leute kennen zu lernen.
Hildegard Siebold
Quelle: www.suedkurier.de |
| "Guten Tag" und "Merhaba" |
20.08.2003
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Bundesweit erstes deutsch-türkisches Schulprojekt startet in Hamburg
Für knapp 50 Hamburger Erstklässler beginnt am 20. August der Ernst des Lebens mit einer Premiere: Die ersten zwei deutsch-türkischen Grundschulen der Hansestadt öffnen ihre Pforten. Bundesweit einmalig ist dabei, dass das türkische Erziehungsministerium den Modellversuch an der Heinrich-Wolgast-Schule im Stadtteil St. Georg und der Lämmersieth-Schule in Dulsberg mitfinanziert.
Quelle: www.heute.t-online.de |
| SMS-Dienste auf Türkisch |
15.08.2003
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o2 Germany bietet ab sofort SMS Infodienste in türkischer Sprache an. 22 Themenchannels informieren über Geschehnisse und Trends in der Türkei und in Deutschland.
Bestellen kann der Kunde die Dienste im Kundenportal www.o2online.de unter "Meine SMS Infodienste" oder im Handyportal o2 Active im Menü "email/mms/sms". Hier stehen die Rubriken "News", "Fußball", "Lifestyle" und "Horoskope" zur Auswahl. Der Preis pro Info-Sendung beträgt 0,19 Euro. Eine Sendung kann aus bis zu drei SMS-Nachrichten bestehen.
Quelle: www.tarif-express.de |
| Liebe auf den ersten Biss |
11.08.2003
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Gegrilltes Fleisch vom Rind oder Geflügel, ein knackiger Salat, leckere Joghurtsauce in einem warmen Fladenbrot: Das ist der typische Döner Kebab. Beliebt ist er in Deutschland allemal - zwei Millionen Portionen gehen täglich über den Ladentisch. Doch was viele für einen schnellen Snack halten, entspricht einer Hauptmahlzeit - der Kalorien- und Fettgehalt des Döners sind beachtlich.
Der Döner Kebab ist ursprünglich ein Berliner Original. Anfang der siebziger Jahre haben türkische Gastarbeiter in Kreuzberg begonnen, Döner Kebab, was so viel bedeutet wie "Drehbraten", als schnellen Snack zu verkaufen.
Dabei ist der Döner in seiner türkischen Heimat ein hochwertiges Fleischgericht mit Reis und Salat, das nur in Restaurants auf der Speisekarte steht. Mittlerweile haben sich aber auch die türkischen Touristenzentren auf den Besuchergeschmack eingestellt: Auch dort wird der Döner heutzutage im Fladenbrot angeboten.
In Deutschland gehört der Döner inzwischen in jede Stadt und jedes Dorf, täglich werden hierzulande zwei Millionen Döner-Portionen verkauft.
Döner Kebab - was ist drin?
Eine Portion Döner mit Fleisch enthält im Schnitt 615 Kilokalorien und 35 Gramm Fett. Prozentual gesehen besteht damit die Hälfte des Döners aus Fettkalorien: Das ist eine ganze Menge! Deshalb ist es empfehlenswert, einen Döner im Austausch zu einer Hauptmahlzeit zu essen und nicht als Snack zwischendurch, dafür ist er schlicht und ergreifend einfach viel zu fett- und kalorienreich.
Eine günstige Alternative bietet die vegetarische Version, bei der Sie das Fleisch durch eine größere Portion Salat, gegrillte Kartoffeln oder Kichererbsenbällchen (Falafel) austauschen können. Bei der Salat-Variante sparen Sie mindestens die Hälfte an Fett und bei gegrillten Kartoffeln und Kichererbsenbällchen immernoch ein Drittel der Fettkalorien.
Seitens des Ballaststoffgehalts liegt ein Döner gar nicht mal so schlecht im Vergleich zu anderen Fast Food-Gerichten. In einer Portion sitzen knapp vier Gramm davon. Besonders hervorzuheben sind im Döner die Vitamine E, B1, Folsäure und der Mineralstoff Eisen.
Ist der Döner Gesundheits-Fast-Food?
Der Döner ist ein gesundes, geeignetes Fast Food-Gericht - wenn man den Döner anstatt einer Hauptmahlzeit isst und öfter einmal eine vegetarische Version wählt. Wenn man den Döner allerdings als Zwischenmahlzeit verzehrt, liegt er im Fettgehalt in jedem Fall zu hoch und schadet langfristig der schlanken Linie und der Gesundheit.
Die griechische Variante: Gyros
Nachdem der türkische Döner in Deutschland reißenden Absatz fand, haben die Griechen in den Endsiebzigern mit ihrem Gyrosteller oder einer Gyros Pita nachgezogen. Der Kalorien- und Fettgehalt einer Portion Gyros Pita liegt im Bereich des Döner Kebab, also bei 615 Kilokalorien und 35 Gramm Fett.
Noch fett- und kalorienreicher ist ein Gyrosteller mit Pommes und Zaziki. Hier haben Sie auf die Schnelle mal eben 935 Kilokalorien und 50 Gramm Fett verputzt. Wenn Sie auf Ihre Figur achten möchten, ist eine Tagesfettmenge von 30 bis 35 Gramm empfehlenswert. Wenn Sie sich für einen Gyrosteller mit Pommes entscheiden, sollte dies in jedem Fall eine Ausnahme bleiben oder Sie tauschen die Pommes frites in ein Brötchen ein, so sparen Sie 220 Kilokalorien und fünfzehn Gramm Fett.
Quelle: Manager's Health |
| Mehr Türken mit Schulabschlüssen |
07.08.2003
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Die Zahl junger Türken mit Schulabschluss ist in Berlin weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) erhielten im vergangenen Jahr 2279 und somit rund 77 Prozent der türkischen Schulabgänger einen Abschluss. Im Jahr zuvor habe die Quote noch bei 74 Prozent, 1998 bei nur 68 Prozent gelegen. 690 türkische Schulabgänger (30 Prozent) hätten 2002 einen Realschulabschluss erreicht, immerhin 199 (8,5 Prozent) die Hochschulreife.
TBB-Geschäftsführer Kenan Kolat führte die positive Entwicklung vor allem auf stärkere Bemühungen der Eltern zurück. Der Wunsch "Meinem Kind soll es besser gehen" sei nicht zuletzt auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit unter den Türken inzwischen weit verbreitet, sagte er. epd/mst
Quelle: Berliner Morgenpost - Lokales (07-08-2003) |
| Familiennamen: Der türkische Schmidt |
30.07.2003
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In Deutschland gibt es zahllose Müllers und Schmidts. Das Pendant dieser Allerweltsnamen in der Türkei lautet Yilmaz. Von den mehr als 70 Millionen Türken heißen 1,5 Millionen Menschen so. Die häufigsten Vornamen für Männer sind Mehmet, Mustafa und Ahmet, für Frauen Fatma, Ayse und Emine. Im Kommen sind Emre für Jungen und Merve für Mädchen.
Quelle: DPA
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| Istanbul - die Stadt der Meere |
30.07.2003
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Wassertransport spielt große Rolle, muss aber effizienter werden
Von Kapitän Hans-H. Diestel
Istanbul wird gern als Stadt der Meere bezeichnet. Schon die mit Zeus und den Argonauten verbundenen Legenden machen deutlich, welch enorme Bedeutung der Wasserweg zwischen Europa und Asien zu allen Zeiten hatte. Nach Jahrzehnten der relativen Ruhe steht der Wasserweg erneut im Blickpunkt internationalen Interesses. Die Ursache dafür sind die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. [mehr]
Quelle: Schweriner Volkszeitung |
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