| Auszeichung |
10.12.2003
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Museumspreis 2004 geht in die Türkei
Der Museumspreis 2004 des Europarates geht an das Museum für Gesundheit in der türkischen Stadt Edirne. Dies teilte gestern die in Straßburg angesiedelte internationale Organisation in einer Aussendung mit.
Das Museum wird mit dem Preis "für seinen erfolgreichen und beispielhaften Ansatz bei der Behandlung des Themas der geistigen Behinderung" ausgezeichnet, heißt es in der Aussendung.
Alte Spitalanlage
Das Museum befindet sich in einer Ende des 15. Jahrhunderts von Sultan Bayezid II. errichteten Spitalanlage, der auch religiöse Einrichtungen angeschlossen sind. Hier wurden schon damals geistig behinderte Menschen mittels holistischer Methoden behandelt.
Wasserrauschen und Musik wurden ebenso in der Behandlung eingesetzt wie die Vorläufer der heutigen Aromatherapie. Noch heute kann der Museumsbesucher Platz nehmen und dem Wasser und der Musik lauschen, die schon seinerzeit den Patienten zur Beruhigung zu Gehör gebracht wurden.
Miro-Statuette und 5.000 Euro
Der Museumspreis wird seit 1977 jedes Jahr an ein Museum vergeben, das einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis des europäischen Kulturerbes leistet. Die feierliche Preisübergabe findet am 27. April 2004 während der Frühjahrssitzung der Parlamentarischen Versammlung statt. Der Preis besteht aus einer Bronzestatuette von Joan Miro, einer Urkunde und einem Scheck über 5.000 Euro.
(News ORF AT)
Quelle: http://www.orf.at |
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18.12.2003
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Polinnen und Türken als Partner gefragt
Bei Eheschließungen deutscher Männer mit Ausländerinnen liegen Polinnen unangefochten an der Spitze, bei den deutschen Frauen Türken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes heirateten 2002 rund 36 000 deutsche Männer eine ausländische Frau und 26 000 deutsche Frauen einen ausländischen Mann. Dabei wurden 5500 Ehen zwischen einem deutschen Mann und einer polnischen Frau geschlossen. 2800 Deutsche heirateten eine Thailänderin, etwa 2500 eine Russin. 5600 Frauen entschieden sich für einen Türken. An zweiter Stelle folgen Serben und Montenegriner (2500), dann Italiener (1900), Amerikaner (1300) und Polen (1000).
(Printnachrichten Frankfurter Neue Presse)
Quelle: http://www.rhein-main.net |
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