Unter dem Halbmond
Wissenswertes
Das Land
Reservieren/Buchen
Reisecenter
Kulinarisches
Rezepte
Fragen/Antworten
Forum
 Türkei-Wetter
Eurovision Song Contest 2004
24.03.2004
Die Würfel sind gefallen. Alle Länder, die am Eurovision Song Contest 2004 teilnehmen werden, stehen fest. Insgesamt 36 Länder haben sich für den Song Contest angemeldet. 2004 finden zwei Shows statt:

Das Finale am 15. Mai

Bereits qualifiziert sind:
- das Land des Gewinners 2003
- die größten Beitragszahler
- die weiteren neun Bestplatzierten des Eurovision Song Contest 2003

Türkei: Athena "For real"
Deutschland: Max "Can't Wait Until Tonight"
Frankreich: Jonatan Cerrada "A chaque pas"
Großbritannien: James Fox "Hold on to your love"
Spanien: Ramón "Para llenarme de ti"
Belgien: Xandee "1 Life"
Russland: Julia Savicheva "Believe me"
Norwegen: Knut Anders Sørum "High"
Schweden: Lena Philipsson "Det gör ont"
Österreich: Tie-Break "Du bist"
Polen: Blue Café "Love Song"
Island: Jónsi "Heaven"
Rumänien: Sanda Ladosi "I admit"
Irland: Chris Doran "If The World Stops Turning"


Die Türkei – Gastgeber des Eurovision Song Contest 2004 – hat sich endgültig von orientalischer Folklore verabschiedet. Nachdem schon die Sängerin Sertab Erener in Riga mit einem modernen Popsong und englischem Text antrat und gewann, wird im Mai die Ska-Band Athena das Land am Bosporus vertreten. Der TV-Sender TRT beauftragte das Quartett, im Rahmen einer Fernsehshow drei Songs vorzustellen. Die Zuschauer wählten mit großer Mehrheit den Titel "For Real".
Einen Namen machten sich Athena in der Türkei durch die Hymne "Oniki Dev Adam", einem Auftragswerk, das der nationalen Basketball-Auswahl gewidmet ist. Auch in Deutschland waren sie im Rahmen der Popkomm in Köln und einer kleinen Tour in 2001 zu sehen. Davor waren die Auftritte von Athena ein bedeutender Bestandteil des Nachtlebens in Istanbul.

Die Brüder Gökhan und Hakan Özoguz gründeten die Band Anfang der neunziger Jahre. Bislang schrieben sie Texte in ihrer Landessprache, nun müssen sie auf Englisch singen. So lautet die offizielle Vorgabe von TRT. Ihrem musikalischen Stil wollen Athena aber auch beim Eurovision Song Contest treu bleiben und dadurch Vorurteile gegenüber türkischer Musik abbauen.
Quelle: Eurovision Song Contest 2004
http://www.ndrtv.de/grandprix/

Türken sind lieber ihr eigener Chef
11.03.2004
Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland ist ein Problem
Hannover/MZ. Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg - ein beliebter Spruch nicht nur an Stammtischen. "Keiner redet davon, dass wir 366000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen haben, davon entfallen 30 Prozent auf Deutsche", sagt Ahmet Güler, Vorsitzender des Bundes Türkisch Europäischer Unternehmer (BTEU).
"Wir" - das sind die 2,8 Millionen Türken, die in Deutschland mit türkischem oder deutschem Pass leben und von denen sich mittlerweile 58000 selbstständig gemacht haben, und jedes Jahr steigt diese Zahl um fünf Prozent. "Die Bereitschaft dazu ist bei türkischstämmigen Deutschen viel größer als in der übrigen Bevölkerung", so Güler. Nach dem Mauerfall wurden von türkischen Geschäftsleuten, die meist schon lange in Westdeutschland lebten, in den neuen Bundesländern 1200 Unternehmen gegründet. Davon ist heute laut Güler nur noch die Hälfte übrig. "Sie hatten damals viel Unterstützung durch die Behörden und waren voller Optimismus. Es war ein Schock, als sie dann die Türkenfeindlichkeit spürten."

Noch heute gebe es wegen dieser Angriffe bei türkischen Unternehmern eine große Skepsis vor Investitionen in den neuen Bundesländern. Dennoch zeigen viele Beispiele, wie auch größte Schwierigkeiten überwunden wurden: Mustafa Karanfil eröffnete 1990 als erster Ausländer aus den alten Bundesländern in Rostock ein Geschäft mit Lederbekleidung und Geschenkartikeln - innerhalb kurzer Zeit wurden seine Schaufenster siebenmal eingeschlagen. "Ich hatte damals eine Todesangst. Man hat mich in den neuen Bundesländern nicht als vollwertigen Menschen und Kaufmann anerkannt", so Karanfil, Chef der Kimpex GmbH. Heute hat er in Rostock und Schwerin vier Läden mit 25 Mitarbeitern. Recep Keskin, Inhaber der westdeutschen Betonfertigungswerk Mark GmbH, entschloss sich 1992, ein Betonfertigteilwerk in Gommern bei Magdeburg zu gründen. Von rechtsradikalen Parolen an den Fabrikmauern ließ er sich nicht abschrecken - zum Glück für die heute insgesamt 100 Beschäftigten.

Senol Yegin kaufte die Spekon GmbH in Seifhennersdorf bei Zittau von der Treuhand, wo er Fallschirme herstellen lässt. "Ich habe nicht nur die vorhandenen 100 Arbeitsplätze erhalten, sondern sogar 60 weitere Menschen eingestellt. Das hat mir große Anerkennung bei der Bevölkerung gebracht." Gleichzeitig betont er: "Die Deutschen haben kulturelle Vorurteile."

Wurden in der Vergangenheit vor allem Läden und Restaurants von Türken aufgemacht, gibt es heute immer mehr türkische Handwerker, Bauunternehmer und Dienstleister. "Bei den Neugründungen des letzten Jahres stellte ein deutscher Chef im Schnitt zwei Mitarbeiter ein, ein türkischer aber fünf", sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP). Er hofft auf mehr Ausbildungsplätze bei Migrantenunternehmen - schließlich haben 40 Prozent der Türken unter 25 Jahren in Deutschland keine Berufsausbildung.
VON Joachim Göres, 08.03.04, 19:04h
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
http://www.mz-web.de

Filmfestival Türkei / Deutschland
01.03.2004
2. Filmfestival Türkei / Deutschland findet im März 2004 in Nürnberg statt
Ausschreibung zum "Odyssee-Wettbewerb" läuft

InterForum veranstaltet in enger Kooperation mit der Stadt Nürnberg und mit freundlicher Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung das 2. Filmfestival Türkei / Deutschland. Vom 10. bis 21. März 2004 wird Nürnberg wieder zur wichtigsten Plattform deutsch-türkischer Kino-Begegnungen.

Erstmals umfasst das Festival auch einen Spielfilmwettbewerb "zur Förderung der Interkulturalität und der multikulturellen Kinokunst" und insbesondere zur Förderung des interkulturellen Austausches zwischen der Türkei und Deutschland. Dem Siegerfilm winkt ein Preisgeld von 5.000 Euro und die Untertitelung einer Vorführkopie für das jeweils andere Land in der Landessprache. In der selben Kategorie werden auch Preise für den besten Darsteller und Darstellerin vergeben.
Wie bei den Vorgängerfestivals wird der "Odyssee"-Wettbewerb für Kurz- und Dokumentarfilme fortgesetzt.
Quelle: Interforum
http://www.interforum.net

Newsticker - Archiv
August 2003 September 2003
Oktober 2003 November 2003
Dezember 2003 Januar 2004
Februar 2004 März 2004
Anregungen, Vorschläge? Schreiben Sie uns: Redaktion
Das Wetter in:

Newsletter

zum eintragen


Gästebuch

zum eintragen





Forum
Gästebuch
Rezepte

Wetter
Newsletter
Buchtipps
Sprachführer
Newsticker
Download
Ihr Werbepartner


Idee, Konzept und Layout: Yüksel Say
Copyright © 2001-2003 UnterDemHalbmond
Haftungsausschluss
Information
UDHM.de als Startseite