| Shop für türkische Musik und Filme |
19.09.2003
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Unter www.medyashop.de bietet das junge Unternehmen MEDYASHOP e.K., aus Bergisch Gladbach, Musik CDs und Filme in türkischer Sprache an
Bergisch Gladbach (ots) - Das Angebot umfasst mehr als 1000 Titel aus allen Genres. Mit dabei sind aktuelle Titel wie der Mustafa Sandal (feat. Gülcan) Charthit "AYA BENEZER 2003" bis hinzu Filmklassikern von Kemal Sunal und Sener Sen auf VHS (Videokassette) oder VCD ( Video Compact Disk). Besonderen Wert legt das Unternehmen auf Ihren Kundenservice. So werden die meisten Titel binnen 2-3 Werktagen ab Lager versendet. Eine Bestellung erfolgt auf Wunsch mit einer sicheren Internetverbindung. Die Artikel werden zudem, neben den typischen Zahlarten: Nachname/Vorabüberweisung/Bankeinzug, auch auf Rechnung versendet, damit orientiert sich das junge Unternehmen an den großen Vorbildern aus dem internationalen Versandhandel. Versandkostenfreie Lieferung ab 30,- Bestellwert und Gewinnspiele runden das Angebot ab. Weitere Informationen unter www.medyashop.de.
ots Originaltext: MEDYASHOP e.K.
Internet: www.medyashop.de
E-Mail: t.pinar@medyashop.de
Quelle: Presseportal |
| Moschee-Turm zu hoch, Entschüldügüng! |
15.09.2003
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Moschee-Turm zu hoch, Entschüldügüng!
Dem Bauamt reicht das nicht, denn auch für Gotteshäuser gelten die Vorschriften
Neukölln - Es sollte der Höhepunkt seines Lebens werden. Nun scheint es der Tiefpunkt zu sein: Muss Berlins traurigster Türke, Recep Türkoglu (59), tatsächlich die schmucke neue Moschee am Columbiadamm abreißen? "Die Baubehörde sagt, sie sei zu hoch ", sagt der Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde.
Und mit einem "Entschüldügüng" wird es, wenn man deutsche Behörden richtig kennt, wohl nicht getan sein. Das aber wäre den zu fleißigen Türken natürlich am liebsten.
Sechs Jahre lang planten und bauten sie mit über 200 Gemeindemitgliedern an dem weißen Gebäude mit den beiden schlanken, schönen Minaretten an den Seiten. Mitte Oktober sollte Eröffnung sein. Türken in Berlin und in der Heimat halfen mit Geld-Spenden oder packten selbst kräftig beim Bau mit an. "Über eine Million Euro für edlen Marmor, prächtig-bunte Glasfenster, Steine und Gips haben wir schon verbaut", sagt Recep Türkoglu wehmütig.
War nun all die Mühe und Arbeit umsonst?
Letzten Dienstag bekam er die schlimme Nachricht: Drei Männer von der Bauaufsicht sagten, dass die Arbeiten sofort gestoppt werden müssen. "Mir blieb fast das Herz stehen. Das war ein Schock", sagt der sonst immer so freundlich lächelnde Herr ganz traurig.
Vom Straßenrand aus hatte die Neuköllner Bauaufsicht mit einem Spezialgerät die Gebäude vermessen. Und siehe da: Die Minarette waren über 34 Meter hoch. Genau so, wie die Türken es beantragt hatten. Genehmigt bekamen sie aber nur 28.60 Meter. Und auch die Kuppel geriet 4,10 Meter zu hoch.
Schlamperei? Absicht? Die Baubehörde droht jedenfalls mit bis zu 500 000 Euro Strafe.
Der Architekt in Istanbul kann's nicht glauben. Die Gemeinde in Deutschland ist im Aufruhr. Immer wieder kommen Männer zu dem Vorsitzenden ins Büro neben der Moschee. Sie besprechen sich mit leisen, ernsten Worten. Ergebnis: Nächste Woche kommt ein unabhängiger Gutachter. "Der wird beweisen, dass bei uns alles in Ordnung ist", sagt Türkoglu. Und lächelt wieder sanft: "Allah wird uns beistehen."
Quelle: Berlin Online |
| Guckst Du weita! |
15.09.2003
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COMEDY / Mit neuen Figuren kehrt der preisgekrönte Komiker Kaya Yanar heute ins Sat.1-Programm zurück.
KÖLN. Was viele sich nicht trauen oder nur hinter vorgehaltener Hand tun, macht dieser Mann einfach vor drei Millionen Menschen. Er reißt Witze über Ausländer, über Türken, Griechen, Russen, Araber - und über Deutsche. Kaya Yanar, vor zwei Jahren der Shooting-Star am deutschen Comedy-Himmel, darf das, denn er ist selbst halb Araber, halb Türke, ein selbstironischer dazu. Mittlerweile gilt der 29-Jährige bei vielen als "der" Repräsentant der Türken in Deutschland, was er gar nicht sein will. Dass er erfolgreich ist, kann er allerdings nicht abstreiten, denn heute startet Sat.1 bereits die vierte Staffel seiner Show "Was guckst Du?".
Wieder einmal musste Kaya Yanar ein paar neue Akzente üben, denn mit der neuen Staffel schlüpft der wandlungsfähige Comedian auch in neue liebenswert-schräge Figuren. Da ist zum einen der unerbittliche südamerikanische Diktator Victor El Coyones, dessen Auftreten die Pointen geradezu provoziert. Außerdem spielt Yanar den südfranzösischen Chansonnier Pascal du Monde, der mehr recht als schlecht singt und reimt. Neu ist zudem die Figur des russischen Straßenmusikers Smirnow, der in dem deutschen Beamtentyp Schröder einen hin- und hergerissenen Bewunderer findet.
Altbewährtes soll in "Was guckst Du?" aber nicht verloren gehen, und so sind die bekannten Figuren weiter dabei: der tollpatschige Inder Ranjid, der türkische Türsteher Hakan, der chaotische Italiener Francesco und der verhinderte türkische Fahrlehrer Kelal Yildirim. "Das Thema Multikulti ist einfach sehr spannend. Man kann sich in vielen Bereichen bedienen", findet Yanar. Worin er sein Erfolgskonzept sieht? "Unsere Comedy ist schnell und leichtfüßig, nicht verletzend und gut produziert. In einer Folge passiert unglaublich viel: Sketche, Live-Nummern, Einspielfilme, es ist einfach kurzweilig."
Seine Inspirationen holt sich Kaya Yanar, der in Frankfurt wohnt, aus seinem direkten Umfeld. Ob seine Gags gut oder schlecht sind, erfährt er im Studio vor 250 Menschen im Publikum nicht so direkt wie bei seinen Bühnenauftritten. Seine nächste Live-Show hat er am 27. September in Stuttgart, im November kommt Yanar zweimal in die Essener Lichtburg. "Feedback ist für mich sehr wichtig", sagt er. Viele Reaktionen bekommt er auch über die Internet-Seite seiner Show (www.sat1.de/wasguckstdu). "Da sagen mir Leute zum Beispiel: Die Olga ist ganz lustig, aber die sitzt ja die ganze Zeit. Kannst du die nicht mal aufstehen lassen?". Geht klar, Alder.
Werbung zerschneidet die kurze Sendezeit
Auch wenn die Werbeblöcke die je 25-minütige Sendezeit der neuen Folgen wieder zerstückeln werden, freut sich Kaya Yanar darauf, dass es wieder losgeht. Dann kann er wieder "Hey Leude" sagen und "Ey Alde" und "Voll korrekt" und was seine Fans noch so an ihm lieben. Ob er wie im Jahr 2001 den deutschen Comedy-Preis ernten wird, ist noch nicht ´raus. Doch er und seine Show, bei der man, so Yanars Team, "alles erfährt, was man schon immer über Ausländer wissen wollte", sind wieder nominiert. Yanar konkurriert gegen Bastian Pastewka und Anke Engelke, die den Preis bereits dreimal gewann.
Doch die Fans des Akzentkönigs fragen ohnehin nicht mehr "Was guckst Du?", sondern haben längst für sich entschieden: "Guckst Du weita!" (NRZ)
11.09.2003 KATRIN MARTENS
Quelle: NRZ Online |
| Die Farben von Istanbul |
03.09.2003
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Türkische Mode an der Alster
Vom Bosporus an die Alster: Das türkische Mode-Imperium "Vakko" hat jetzt als erstes Geschäft im Ausland seine exklusive Boutique in der Hansestadt eröffnet. Ausgelegt in Mahagoni-Interieur finden sich nun in der Filiale an den Großen Bleichen 12 die überwiegend farbenfrohen Accessoires der türkischen Modelinie: klassische Hemden, Krawatten und Manschettenknöpfe in der Herrenkollektion, farbenprächtige Schals und Tücher für die Dame.
Als erstes Geschäft von vielen sieht Vakko-Vorstandsmitglied und Neffe des Firmengründers, Jeff Hakko, die Neueröffnung. "Hamburg ist der beste Standort für unseren Sprung ins Ausland."
Großen Wert legt der türkische Modeanbieter aus Istanbul auf Qualität "Made in Turkey": Sämtliche Textilien werden exklusiv in der Türkei entworfen und dort auch ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Qualitativ befinde man sich auf gleicher Ebene mit französischen Produzenten solcher Luxusartikel. Das Unternehmen ging vor rund 70 Jahren aus einem kleinen Istanbuler Hutladen "Sen Sapka" (Lustige Hüte) hervor. rap
Quelle: Welt.de |
| Grünes Licht für Grand Prix in der Türkei" |
01.09.2003
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Die türkische Regierung hat alle Garantien für die Abhaltung eines Formel-1-Grand Prix ab 2005 in Istanbul gegeben.
Laut Vize-Premier Mehmet Ali Sahin garantiert die Regierung die rechtzeitige Fertigstellung der Rennstrecke und steht auch für die jährliche Rechtegebühr von 13,5 Millionen Dollar gerade.
Am vergangenen Freitag wurde in London ein Siebenjahresvertrag unterzeichnet. Die Regierung hatte schon das Land für die rund 60 Millionen Dollar teure Rennstrecke, deren Bau am 10. September in Angriff genommen wird, zur Verfügung gestellt.
Die Türkei erhofft sich durch die Formel 1 zusätzliche Millionen-Einnahmen aus dem Tourismus die mithelfen sollen, die Voraussetzungen für eine eventuelle EU-Aufnahme zu erfüllen.
Quelle: ORF Sport |
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